H0e-Modul "Bahnstrecke bei Kesselsdorf"

Dieses Modul schließt den Kreis.  Darauf  ist ein einfaches  Gleisstück mit einem Bahndamm und einer Straßenbrücke (Vorbild bei Kesselsdorf) sowie dem typischen sächsischen Windschutzzaun  zu sehen.

Originalfotos: Sammlung P.Wunderwald

Zunächst erst einmal einige Bilder, die den Baufortschritt dokumentieren. 

Der Rohbau ist fertig und die Gleise sind einge- schottert. Die Landschaft  wurde aus Bauschaum  geformt. Die Brücke ist einge- setzt, der Windschutz- zaun steht  und die Wiesen sind begrünt. Auch steht die Feld- scheune im Rohbau. Jetzt fehlen noch das abgeerntete Kornfeld und viele kleine Details. Das Kornfeld wurde aus einer Sisalmatte, deren Fasern abgeschnitten wurden, tiefer eingesetzt. An den Seiten muss nun die Vegetation als Übergang aufgeklebt werden.

Neben dem Gleis befindet sich eine Pferdeweide und ein abgeerntetes Kornfeld. Eine Grünfläche wird als Schafweide genutzt und dort steht auch eine einfache Feldscheune.

Was die Beiden links vorhaben, weiß ich nicht  :-). Sie sind mit den Fahrrädern hinaus ins Grüne gefahren und machen nun erst einmal eine Pause. Aber so richtige Ruhe für traute Zweisamkeit besteht heute nicht an der Scheune, weil:

 

Ein RS 09 transportiert Strohballen vom nahe- gelegenen Feld zur Scheune.  Eine Schafherde zieht vorbei Opa macht seinen  Spaziergang Der zuständige LPG-Agronom führt eine Kontrolle durch

Unter der Brücke findet ein reges Treiben statt. Wie zu DDR-Zeiten üblich hat die Bevölkerung auf dem Land noch privat sehr viel Kleinvieh. Um dieses zu versorgen wurden sehr oft die Hänge in der Umgebung zur Heugewinnung genutzt.

Aber auch die Jagd kam im Kollektiv nicht zu kurz. Rechts findet gerade ein kleiner Schwatz zwischen einem Jäger und dem Fahrer des LKWs statt.

 

Dieser fährt gedroschenes Korn  ab. Glücklicherweise befindet sich der Hase auf dem Modul weit genug vom Jäger entfernt.
Auf dem an der Bahn liegenden Kornfeld ist eine rege Erntetätigkeit vorhanden. Nachdem der Mähdrescher auf einem benachbarten Feld arbeitet, wird hier schon das Stroh geerntet. Der Gitteranhänger muss in aller Ruhe noch per Hand  voll beladen werden. Dabei lässt man sich auch von dem nahenden Zug nicht bei den "kleinen Geschäften" stören.

Foto: Mario Giwanski  

Das gedroschene Stroh wird dann mittels Strohpresse und Traktor zu Ballen gebunden. Dabei besteht die Möglichkeit, diese Ballen mittels Schurre gleich auf den Anhänger zu verladen. Leider besitzt die LPG nur ein solches Gerät und so müssen diese Strohballen hier auf dem Feld abgelegt werden.
Bauer Franke  will sich für seine private Tierhaltung auch gleich das ihm von der LPG zustehende Stroh abholen. Dazu nutzt er die Schwalbe samt Hänger. Neben der Bahnstrecke wird eine größere Wiese für eine Pferdekoppel genutzt.  Auch auf dem Feldweg herrscht ein reges Treiben. Schließlich besitzen die LPG-Bauern auch privat noch etwas Land und da will auch die Ernte eingefahren werden.

Außerdem befindet sich nahe am Rand des Moduls noch eine Weiche, die durch eine kleine Baumgruppe getarnt wird und über die "Wechselkasetten" angeschlossen werden, damit eine Auswechselung der Zuggarnituren möglich ist
Bahnhof "Olbersdorf-Niederdorf"

Anlagenübersicht

3-Bogen-Brücke